Das Stück

Es herrschen Rezession und Arbeitslosigkeit. Die junge Elisabethversucht dieser zu entfliehen und will sich als Vertreterin für Damentrikotagen eine Existenz aufbauen.

Aber ihr fehlt der Wandergewerbeschein und so erhält sie 150 Mark Strafe. Dann fasst sie neuen Mut, denn sie kann sich tatsächlich als Vertreterin für Damen-Trikotagen verdingen und erhält die 150 Mark für den Erwerb des Wandergewerbescheins von Frau Prantl, ihrer Chefin, vorgestreckt. Dass Elisabeth diese Summe bereits dringend für die Tilgung ihrer Strafe benötigt, verschweigt sie.

Plakatauschnitt
 

Stattdessen versucht sie schon zu Lebzeiten ihre Leiche an das Anatomische Institut zu verkaufen. Der zuständige Präparator weist Elisabeths Anliegen zwar ab, hat aber letztendlich doch ein Herz für die junge Frau und leiht ihr
das Geld, ohne jedoch von ihren Schulden für ihre Vorstrafezu wissen. Zudem hält er sie irrtümlich für die Tochter
eines Zollinspektors und damit für kreditwürdig. Elisabeth verstrickt sich immer mehr in Halbwahrheiten, Missverständnisse entstehen. Der Präparator findet heraus,dass sie mit seinem Geld ihre Strafe abbezahlt hat und bringt sie wegen angeblichen Betrugs 14 Tage ins Gefängnis, zumal er auch erfahren hat, dass sie nur die Tochter eines kleinen Versicherungsinspektors ist. Dass sie die Strafe nur bekommen hat, weil sie ohne Wandergewerbeschein gearbeitet hat, interessiert niemanden. Doch Elisabeth hält tapfer an der Hoffnung fest, dass auch sie eines Tages ein kleines bisschen Glück haben wird.

Aus dem Gefängnis entlassen, verspricht sie sich von einer Romanze mit dem Schupo Alfons Klostermeyer nicht nur traute Zweisamkeit sondern auch gesicherte Lebensverhältnisse. Dann erfährt dieser von ihrer Vorstrafe…

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